Peridot Edelstein

Peridot Edelstein - Schmuck und Farbe sowie Bezugsquellen


Die Farbe des Peridots

Peridot Anhänger aus Silber

Die hohe Attraktivität des Peridots beruht auf dessen Farbe, die im Idealfall ein intensives "ölartiges" Grün bildet. Es kann von einem blassen Goldgrün bis zu einem bräunlichen Grün reichen, am begehrtesten ist aber ohne Zweifel der tiefgrüne Peridot.

Wie entsteht das einzigartige Peridot-Grün?

Der Peridot auch Chrysolith oder Olivin genannt, gehört zu einem der wenigen Edelsteine, der nur in einer einzigen Farbe auftritt. Sein Metier ist die Farbe Grün, von Apfelgrün bis Olivgrün wenn auch manchmal mit einer Hinwendung zu Gelb oder Braun. Seine Farbe wird durch Eisen hervorgerufen, dessen Anteile sowohl Tönung wie auch die Intensität bestimmen er ähnelt in seiner Farbe auch dem Turmalin. Als Schmuckstein ist der tiefgrüne Peridot mit seinem typisch öligen Glanz am wertvollsten. Dieser Farbton wird durch geringe Anteile an Eisen hervorgerufen, je mehr Eisen der Peridot enthält, desto mehr entstehen bräunlich-gelbliche Färbungen. In der Gemmologie wird nur der grün leuchtende Peridot verwendet, dennoch können auch Anteile eines schimmernden Gelbgolds diesen Stein sehr attraktiv gestalten.

Der Peridot Edelstein ist ziemlich hart. Aufgrund der starken Doppelbrechung erscheinen die Facettenkanten eines geschliffenen Steines beim Blick durch den Kristall doppelt. Weiters führen einige Peridote Einschlüsse auf, die den Blättern der Wasserlilie ähnlich sind. Wertvolle Schmucksteine besitzen keinerlei Einschlüsse und strahlen ein klares, wunderschönes Grün aus.





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Der Peridot als Schmuckstein

Peridot Edelsteinstrang zum weiterverarbeiten

Wann der Peridot Edelstein zum ersten Mal als Schmuckstein auftauchte, ist nicht bekannt. Sicher ist, dass Kreuzfahrer den Chrysolith in Europa bekannt machten. Die Olivin Steine sind auf vielen Erdteilen zufinden, ob in China Myanmar oder Pakistan. Aufgrund seiner besonderen Farbe wurde er viel für religiösen Schmuck verwendet.

Schon die alten Römer liebten diesen Edelstein im Facettenschliff oder als Cabochon und schätzten sein strahlendes, grünes Leuchten, welches sich auch im künstlichen Licht nicht verändert. Dadurch gaben sie ihm den Beinamen "Smaragd des Abends". Der Peridot trat im Mittelalter häufig auf, man findet ihn in Europa ob in der Reinheit opal oder durchsichtig in vielen mittelalterlichen Kirchen, wo er so manchen kleinen Schatz schmückt, beispielsweise einen der Schreine im Kölner Dom.










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